200. Ausbildungsbotschafterin steht bereit

Sarah Laps ist im zweiten Ausbildungsjahr. Sie macht bei Westnetz in Neuss eine Ausbildung zur Elektronikerin für Betriebstechnik. Und mit der jungen Frau konnte jetzt auch die 200. Ausbildungsbotschafterin gewonnen werden. Damit wird sie in Zukunft in weiterführenden Schulen in der Region ihren Ausbildungsberuf vorstellen, um für die Duale Ausbildung zu werben. Mit ihr haben sich acht weitere Auszubildende bei Dorothee Schartz, Projektkoordinatorin bei der Ausbildungs-GmbH der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein, zu Ausbildungsbotschaftern schulen lassen.

„Ich teile gerne mein Wissen“

Und Sarah Laps ist begeistert von dem Projekt: „Ich teile gerne mein Wissen, und mir gefällt, dass ich als Ausbildungsbotschafterin vor einer größeren Gruppe sprechen darf und anderen jungen Menschen meinen Beruf näherbringen kann. Die IHK-Schulung hat mir Spaß gemacht, und ich bin schon ganz gespannt auf den ersten Schulbesuch.“ Über den Einsatz der jungen Menschen freut sich auch Petra Pigerl-Radtke, Geschäftsführerin des IHK-Bereichs Aus- und Weiterbildung, die ein Präsent an Sarah Laps überreichte. „Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung. Dank des großen Engagements der Unternehmen dürfen wir mit Sarah die 200. Ausbildungsbotschafterin begrüßen. Dass gerade sie hier geehrt wird, freut mich besonders. Es ist wichtig, dass sie als weibliche Auszubildende in einem technischen Beruf anderen jungen Frauen Mut macht, ebenfalls diesen Weg zu gehen“, betont Pigerl-Radtke.

Westnetz unterstützt am Standort Neuss mit insgesamt zwölf Auszubildenden das Projekt. „Die Einsätze stärken das Selbstbewusstsein der jungen Menschen und bringen Westnetz als attraktiven Arbeitgeber bei den Fachkräften von morgen ins Gespräch“, berichtet Ausbildungsleiter Michael Engels.

Unternehmen und Schüler profitieren

Insgesamt gab es seit Beginn des Projekts vor rund zwei Jahren knapp 80 Einsätze an 30 Schulen in Krefeld, Mönchengladbach, im Rhein-Kreis Neuss und im Kreis Viersen. Damit wurden etwa 2.000 Schüler erreicht. „Die Unternehmen stellen ihre Auszubildenden für Schuleinsätze und Schulungen während der Arbeitszeit frei. Die Schüler profitieren von authentischen Einblicken ins Berufsleben und werden motiviert, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen“, erklärt Schartz.

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